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W-V-X-Y-Z
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Wai Jia
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Wai Jia (Hochchinesisch) - 外家 Ngoi Gaa (Jyutping) - Die Bezeichnung für alle Schulen der chinesischen äußeren Stile des Kung-Fu. Im Wai Jia trainiert man zuerst Schnelligkeit und Kraft, und im fortgeschrittenen Stadium strebt man nach Weichheit. Die sicherlich bekanntesten Systeme des Wai Jia sind das Hung Gar Kuen, Choy Lay Fut, Chang Quan und das Tang Lang Quan.
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Wang Kiu
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Wang Kiu (Allgemein) - 王喬 1924 -2009 Verstorbener Meister des Wing Chun. (Siehe auch Artikel - Interview Wang Kiu)
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Wang Lang
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Wang Lang/Wong Long (Allgemein/Jyutping) - 王朗 Meister Wang Lang gilt als der Begründer des Tang Lang Quan Systems. Nach der Legende soll er bei seinen zahlreichen Reisen durch China die Bewegungen der Gottesanbeterin studiert haben. Diese hat er dann später mit den Fußtechniken des Affen sowie 17 weiteren Stilen kombiniert und zu einem Stil verschmolzen. Heute existieren 8 Hauptrichtungen des Tang Lang Quan. Die Bekanntesten sind: Qi Xing Tang Lang Quan, Taiji Tang Lang Quan, Meihua Tang Lang Quan, Ba Bu Tang Lang Quan, Liu He Tang Lang Quan, Tong Bei Tang Lang Quan, Wah Lum Tang Lang Quan.
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Wing Chun
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Wing Chun/Wing Ceon (Allgemein/Jyutping) - 詠春 Yong Chun (Hochchinesisch) - Der in Deutschland verbreitetste Kung-Fu Stil. Zur Geschichte des Wing Chun Stil existieren verschiedene Überlieferungen. Die verbreitetste Überlieferung geht davon aus, dass die Nonne Ng Mui eine Kampfkunst für körperlich schwächere entwickelt hat. Diese gab sie an eine junge Frau mit dem Namen Yim Wing Chun weiter. (Siehe auch Artikel - Wing Chun Training) (Siehe auch Artikel - Formentraining im Wing Chun) (Siehe auch Artikel - Mai Gei Wong Wing Chun)
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Wong Fei Hung
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Wong Fei Hung (Jyutping) - 黃飛鴻 Huang Feihong (Hochchinesisch) - 1847 – 1924 Berühmter chinesischer Meister des Kung-Fu, der das Hung Gar Kuen und bekannt machte. Seine Lebensgeschichte wurde später verfilmt.
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Wong Shun Leung
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Wong Shun Leung (Allgemein) - 黃淳樑 1935 - 1997 Verstorbener Meister des Wing Chun aus Hongkong.
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Wudang Shan
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Wudang Shan (Hochchinesisch) - 武当山 Eine Bergregion im Nordwesten der chinesischen Provinz Hubei, der Entstehungsort vieler Stile des Wudang Kung-Fu. Siehe Wudang Quan!
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Wudang Quan
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Wudang Quan (Hochchinesisch) - 武當拳 Unter dem Namen Wudang Quan werden eine reihe innerer Kampfkünste zusammengefasst. Der Legende nach sollen dort auch das Taijiquan, Bagua Quan und das Xingyi Quan entstanden sein. (Youtube Video - Wudang Quan)
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Wu De
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Wu De (Hochchinesisch) - 武德 Mou Dak (Jyutping) - Wu De steht für die Kampfkunsttugenden in den chinesischen Kampfkünsten. (Siehe auch Artikel - Wu De)
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Wu Dip Do
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Wu Dip Do (Jyutping) - 蝴蝶刀 He Die Dao - (Hochchinesisch) - Die sogenannten Schmetterlingsmesser gehören zum Standardprogramm in den südlichen Kung-Fu Systemen. Siehe Ji Mo Do!
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Wu Guan
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Wu Guan (Hochchinesisch) - 武馆 Mou Gun (Jyutping) - Der Ort wo das Training stattfindet. Die Kung-Fu Schule oder Kung-Fu Halle.
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Wu Long
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Wu Long (Hochchinesisch) - 舞龙 Der Drachentanz ist eine alte Volkstradition und im weitesten Sinne ein Bestandteil des traditionellen Kung-Fu. Er wird - hauptsächlich in den westlichen Medien - mit dem Löwentanz verwechselt. Benötigt man für den Löwentanz lediglich 2 Personen (ohne Musiker), so sind es beim Drachentanz mindestens 10 Personen (ohne Musiker), die den Drachen führen. (Youtube Video - Wu Long)
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Wun Hop Kuen Do
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Wun Hop Kuen Do/Wan Hap Kyun Dou (Allgemein/Jyutping) - 混合拳道 Hun He Quan Dao (Hochchinesisch) - Die Kunst des kombinierten Faustkampfstiles; eine amerikanische Neuerung aus dem hawaiianischen Kajukenbo-System und verschiedenen chinesischen Kampfkünsten, die 1968 von Al Dacascos (geb. 1942) begründet wurde. (Siehe auch Artikel - Wun Hop Kuen Do)
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Wu Shi
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Wu Shi (Hochchinesisch) - 舞狮 Mou Si (Jyutping) - Die Bezeichnung für den chinesischen Löwentanz. (Siehe auch Artikel - Der chinesische Löwentanz) (Youtube Video Wu Shi)
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Wushu
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Wushu (Hochchinesisch) - 武術 Chinesisch für "militärische Künste", "Kriegskünste". Früher war Wushu der Oberbegriff für die chinesischen Kampfkünste, heute ist es eine Bezeichnung für ein von der Regierung Chinas gegründetes Kampfkunstkonzept für sportlichen Wettkampf.
A) Wushu moderne äußere Stile - Die heutigen modernen äußere Stile des Wushu lassen sich in 2 Gruppen unterteilen:
1. Das moderne Chang Chuan (長拳 - Stil der langen Faust): Das Chang Chuen ist von den traditionellen nördliche Stilen beeinflusst. Hier findet man weit reichende Bewegungen sowie hohe und akrobatische Sprüngen. Die verschiedenen Standart-Formen des Chang Chuan basieren unter anderem auf Techniken aus dem Cha Quan, Hou Quan, Shaolin Quan, Tang Lang Quan (Stil der Gottesanbeterin), Zui Quan (Stil des Betrunkenen) sowie verschiedene Tiertechniken des Wu Xing Xi.
2. Das moderne Nan Quan (南拳 - Südliche Faust): Das Nan Quan ist von den traditionellen südlichen Stilen beeinflusst. Die Standart-Wettkampfformen sind kraftvoll und weniger Akrobatisch. Hier dominieren für die südlichen typischen dynamischen und explosiven Stellungen und Techniken.
Im Chang Chuan sowohl auch im Nan Quan gibt es noch zusätzlich eine Vielzahl von standardisierten Waffen-Formen. Die wichtigsten sind der Säbel (Dao - 棍), Schwert (Jian - 劍), Stock (Gun - 棍), Speer (Qiang - 槍) und der Dreiglieder-Stab (San Jie Gun - 三節棍).
B) Wushu moderne Innere Stile - Das innere Wushu enthält Techniken/Formen aus dem Taijiquan, Xingyi Quan und Bagua Quan. Hier wurde z.B. das klassische Yang Taijiquan verändert und auf das "lange Taijiquan" (88 Schrittformen), das "mittellange Taijiquan" (44 Schrittformen) und auf das "vereinfachteTaijiquan" (24 Schrittformen) reduziert und standardisiert. Auch hier gibt es Wettkämpfe mit Waffen. Eine der bekanntesten und populärsten inneren Waffenformen ist die Schwertform (Dan Jian). (Siehe auch Artikel - Formen des Wushu)
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Xingyi Quan
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Xingyi Quan, Hsing I (Hochchinesisch) - 形意拳 Eine bekannte Kampfkunst der inneren Schule. Sie besteht aus fünf grundlegenden Bewegungen, die die Elemente der chinesischen Kosmologie (Erde, Wasser, Holz, Feuer, Metall) symbolisieren, und aus zwölf Bewegungsfolgen, die dem Verhalten der Zwölf Tiere (Drache, Tiger, Affe, Pferd, Krokodil, Hahn, Sperber, Schwalbe, Schlange, Kranich, Adler, Bär) entsprechen. Die Bewegungen erfolgen in geraden Linien. Das Hsing I ist eine der ältesten Kampfkünste Chinas mit Wurzeln im Chi Kung und ist wahrscheinlicher Vorläufer des Bagua Quan. (Youtube Video - Xingyi Quan)
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Ying Jow Pai
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Ying Jow Pai/Jing Zaau Paai (Allgemein/Jyutping) - 鷹爪派 Ying Zhua Pai (Hochchinesisch) - Das Adlerklauen System wurde während der Ming-Dynastie von Li Quan gegründet, der die Stile Fanzi Quan (翻子拳) und Yue Jia Quan (岳家拳) zum Ying Ying Jow Pai Verband. Der Stil hatte ein extrem ausgefeiltes System des Chin Na (Hebeln). Das komplette Chin Na System im Ying Jow Pai ist in 108 Techniken (一百零八擒拿) zusammengefasst, 36 davon sind geheime Dim Mak Angriffsdruckpunkte. Die traditionellen Formen die heute noch gelehrt werden haben kaum noch was mit den modernen Wushu Adlerklauenformen zutun. Diese sind sicherlich für die Körperschulung sehr gut geeignet, jedoch haben sie nichts mehr mit einer langjährigen Ausbildung die das Ying Jow Pai für die Beherrschung und Anwendung der Kampftechniken benötigt gemein. Der Ying Jow Pai Stil verfügt über mehr als 80 Hand- und Waffenformen, in welchen fast alle bekannten chinesischen Waffen auftauchen. Hier kleine Auswahl der Ying Jow Pai Formen:
Handformen (Allgemein/Hochchinesisch): Siu Lam Kuen (Shaolin Quan) Mui Fa Kuen (Mei Hua Quan) Lo Han Kuen (Luohan Quan) Sup Lo Hahng Kuen (Shi Liu Xian Quan) Ng Fa Paau (Wu Hua Bao) Tai Jo Kuen (Tai Zu Quan) Ngan Hahng Kuen (Yan Xing Quan) Baat Bou Kuen (Ba Bu Quan) Ng Fu Kuen (Wu Hu Quan) Dai Hung Kuen (Da Xiong Quan) Siu Hung Kuen (Xiao Xiong Quan) Ng Sup Lo Lin Kuen (Wu Shi Liu Lian Quan) Lok Hop Kuen (Liu He Quan) Dai Bat Min (Da Ba Mian) Day Tong Kuen (Di Tang Quan) Jiu Lau Tong (Zui Liu Tang) Fuk Fu Kuen (Fu Hu Quan)
Waffenformen (Allgemein): Siu Lam Gwun - Stockform Mui Fa Do - Säbelform Gam Gong Seung Do - Doppelsäbel Ng Fu Cheung - Speerform Lo Han Cheung - Speerform Yee Tau Hoon Tzi Cheung - Doppelkopfspeer Da Mo Gim - Schwertform Lin Wan Gim - Schwertform Fei Cha - Tigergabel Fong Tin Gik - Halbmondspeer Seung Bay Sou - Doppelmesser Sam Jit Gwun - Dreigliederstab Lung Wan Fan - Fächerform
(Siehe auch Artikel – Ying Jow Pai) (Siehe auch Artikel - Formen des modernen Wushu) (Youtube Video - Ying Jow Pai)
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Yi Jit Gwun
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Yi Jit Gwun/Ji Zit Gwan (Allgemein/Jyutping) - 二節棍 Er Jie Gun (Hochchinesisch) - Das chinesische Gegenstück zum japanischen Nunchaku. Allerdings ist bei der chinesischen Version des Nunchakus die Kette etwas länger als bei den japanischen Versionen und die Hölzer meist etwas kürzer. (Siehe auch Artikel – Flexible Waffen)
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Yip Man
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Yip Man (Jyutping) - 葉問 Ye Wen (Hochchinesisch) - 1893 - 1972 Berühmter Meister des Wing Chun Kung-Fu Stils. Meister Yip Man erlernte Wing Chun zuerst von Chan Wah Shun, einem direkten Schüler von Leung Jan. Heute berufen sich sehr viele Schulen des Wing Chun auf das Erbe von Meister Yip Man.
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Zui Quan
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Zui Quan (Hochchinesisch) - 醉拳 Die Schule des Betrunkenen. Dieser Kampfstil benutzt Bewegungen wie Schwanken, Hinfallen, Torkeln und Radschlagen und bietet so dem Gegner keine Möglichkeit, Schläge oder Tritte vorauszusehen. Aus diesem alten System haben sich mehrere Stile entwickelt, deren wichtigster das Zui Baxian Quan ist. Die traditionellen Formen die heute noch in einigen Systemen gelehrt werden haben kaum noch was mit den modernen Wushu Betrunkenenformen zutun. Diese sind sicherlich für die Körperschulung sehr gut geeignet, jedoch haben sie nichts mehr mit einer langjährigen Ausbildung die das Zui Quan für die Beherrschung und Anwendung der Kampftechniken benötigt gemein. (Siehe auch Artikel – Zui Quan) (Youtube Video - Zui Quan)
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Zui Baxian Quan
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Zui Baxian Quan (Hochchinesisch) - 醉八仙拳 Dieser "Stil der acht betrunkenen Unsterblichen" wurde laut Legende von dem berühmten Dichter Li Po während der Tang-Dynastie (618 – 907) gegründet. Man geht vor, zögert, täuscht, dreht sich, torkelt, macht Finten, wechselt den Rhythmus, und vieles mehr. Ein Experte kann während dem Kämpfen ein Glas Wasser in der Hand halten, ohne dabei einen einzigen Tropfen zu verschütten. (Siehe auch Artikel – Zui Quan)
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