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Töne und Laute
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Viele Leute bewundern Bruce Lee's Kung-Fu. Aber verstehen oder schätzen sie seine schreiende Stimme richtig ein, die er im Kampf einsetzte? Soviel wie man weiß, waren seine Schreie nicht nur für den dramatischen Effekt im Film, sondern auch eine effektive Ausführung für einen kraftvollen Schlag.
Erinnern wir uns, wie er in den Filmen schrie? Es ist interessant, nicht wahr? Dieses Schreien bereitete seinen Geist sowie seinen Körper auf eine bevorstehende Kampfsituation vor. Tatsächlich, der Ton kam speziell aus dem Inneren des Körpers. Es ist eine Art von Atmung aus dem unteren Bauch, das wir "Dan-Tien" (nach dem Chinesischen der Körpermittelpunkt) nennen. Es ist eine sehr spezielle und wichtige Atemübung, sogenanntes "Chi-Gong". Diese Art der Atmung kann etwas für unsere Gesundheit tun. Sie aktiviert die interne Energie an dem "Dan-Tien", welcher ca. 5cm (Akupunktur-Messung) unter dem Bauchnabel liegt. Er wird "Chi-Hai" genannt und übersetzt als "Meer des Chi". Dieser Punkt ist einer der Punkte auf dem "Ren-Meridian" - der vorderen mittleren Linie auf dem menschlichen Körper. Wenn wir das "Chi" an diesem Punkt gut gemeistert haben, wird die innere Energie relativ gesteigert werden. So wie Bruce Lee's Kampfstil gibt es auch recht viele Kung-Fu Stile, die an diesen Tönen arbeiten.
Im Choy Lay Fut Kung-Fu haben wir 4 generelle Töne, die mit der Bewegung ausgeführt werden. Dies sind "Dik", "Sik". "Yik" und "Wa". Alle sind kurze "Tan-Tien" Töne:
"Dik" fiir Tritte, "Sik" fiir Schläge, geschlossene Faust oder Panther-Faust, "Yik" fiir Drehungen, "Wa" für Tigerhand.
Wenn wir die Töne ausstoßen, müssen wir die Bauchmuskeln in der Nähe des "Chi-Hai"-Punktes gebrauchen. Diese Methode dient dazu, diesen Teil des Muskels sehr schnell zu beanspruchen und zur selben Zeit, wenn wir ausatmen, muss der Mastdarm nach oben gestoßen werden um einen Ton hervorzubringen. In anderen Worten, der "Tan-Tien" Ton kommt von dem plötzlichen Druck aus dem Bauch sowie der Mastdarm-Muskulatur.
Tatsächlich, die meisten Kung-Fu Meister, oder sagen wir, alle Kampfkünstler gebrauchen bewusst oder unbewusst diese Art der Atmung, um einen kraftvollen Schlag zu bekommen. Jedoch, es ist eine sehr einfache Atemübung, die bei den Chinesen durch die Jahrhunderte hindurch seit mehr als 2.000 Jahren geübt wird. Von den traditionellen Abhandlungen wissen wir, dass verschiedene Töne gut für verschiedene Organe sind. Z. B. haben wir fünf Elemente (Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde) Töne, die zu den entsprechenden fünf internen Organen gehören: zu Lunge, Nieren, Leber, Herz und Milz. Und die sechs heilenden Töne sind die fünf beschriebenen Organe plus dem sechsten "Jiao" welches ein recht abstraktes Organ ist und nur in der chinesischen medizinischen Philosophie erwähnt wird. Alle diese ähnlichen Atemübungen sind sehr einfach und leicht zu erlernen. Man kann Sie täglich üben, während sie Ihnen über einen längeren Zeitraum bestimmt gute Gesundheit mit einem langen Leben gewährt.
© Michael Punschke Fongs Kung-Fu Schule / VFCK
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